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Es ist erstaunlich, wie der momentan gebotene Abstand eine andere Nähe hervorbringt, über Gemeindegrenzen und Ländergrenzen hinweg, weil die vielen Online-Angebote bewusster wahrgenommen werden und viele Reaktionen hervorrufen.

Möge ein wenig von dieser Verbundenheit über Abstände und Gemeindegrenzen hinaus und der Wertschätzung und Dankbarkeit für so viel Kreativität und wertvolle spirituelle Impulse in unserer Kirche auch nach der Krise erhalten bleiben.

Offensichtlich wird unsere Homepage auch weit über unsere Gemeindegrenzen wahrgenommen. Noch einmal Dank an unseren stellvertretenden Kurator Matthias Scheriau, der meine Beiträge mit viel Zeit, Knowhow und Kreativität (und Gelassenheit) umsetzt.

Einige Beispiele:

Die frühere Kuratorin unserer ersten Pfarrgemeinde Graz-Liebenau, Renate Schwarz, – auch Lektorin (und Taufpatin unserer Solveig) – hat uns das Bild einer selbstgestalteten Osterkerze geschickt, die ihren Platz in dem kleinen Kirchlein von Hengsberg in der Südsteiermark gefunden hat.

Ein Gruß aus Ostfriesland (Marcardsmoor)

Eine Jugendfreundin meiner Frau, Gunda, hat unsere Homepage besucht (sie wird also auch im hohen Norden angesehen), sich sehr über die Beiträge von Solveig gefreut – und auch den Ostergruß der evangelischen Pfarrer_innen des Burgenlandes weitergeleitet - und uns den Ostergottesdienst ihrer Gemeinde geschickt.

Boote des Wassersportvereins Marcardsmoor am Nordgeorgsfehnkanal
Bild: Ein Dahmer - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link
Springende Kühe
 

Ein sehr interessanter Gottesdienst (besonders auch für die Teilnehmer_innen an unseren Ostfrieslandreisen): youtu.be/UT8YPInOATE

Runter von der Kanzel - Ostersonntag 2020 - Auferstehung mitten im Leben
(zusammengestellt von Pastor Martin Kaminski)

„Ostergottesdienst 2020 mit vielen Mitwirkenden aus unseren beiden Kirchengemeinden Marcardsmoor und Aurich-Oldendorf, einem tierischen Beginn und einem höchst überraschenden Ende.“

Außenansicht der Kreuzkirche in Marcardsmoor
Kreuzkirche Marcardsmoor/ Ostfriesland
Evangelische Pfarrkirsche Waiern

Besonders berührt - unter den unzähligen online-Übertragungen - haben mich die Gottesdienste meines Freundes seit Studientagen, Martin Müller, in Waiern (auch Taufpate unserer Magdalena) am Karfreitag und Ostersonntag (um 8.00 Uhr vom Friedhof) mit seiner Jugenddiakonin und ihren Liedern: bit.ly/web_Waiern (auch später nachzusehen).

Auch die Mittagsgebete der Evangelischen Kirche in Österreich um 12.00 Uhr gibt es nach wie vor: evang.at/Mittagsgebet

Hochschulen und Fernlehre

Die Hochschulen sind nicht geschlossen, der Studienbetrieb geht weiter. Wenn auch in anderer Form als bisher, auch an der Pädagogischen Hochschule Burgenland.
Die 42 Studierenden des 4.Semesters haben im Seminar „Der Mensch in seiner religiösen Dimension“ alle Aufgaben übermittelt, sehr wertvoll und z.T. überraschend persönlich: „Wie Religion unseren Alltag und unsere Kultur beeinflusst (hat) – auch unabhängig von der Religiösität des/ der Einzelnen“.
Die Studierenden des 8.Semesters im Schwerpunkt Inklusion „Religion und Interreligiosität“ übermitteln nach und nach ihre Arbeiten zum Thema „Meine Erfahrungen mit anderen Religionen“.
Leider ist ein persönliches Gespräch darüber derzeit nicht möglich.

Die Schulen sind geschlossen, aber das Lernen nicht (auch nicht im Religionsunterricht)
Heute enden die Osterferien. Einen „normalen“ Schulalltag wird es in der nächsten Zeit wohl auch weiterhin nicht geben. „Digitales Lernen“ ist gefragt.
Über die Lernplattform LMS werden die Schüler_innen mit Aufgaben versorgt, bisher vertiefend, ab morgen auch mit neuen Aufgaben.
Wir haben im evangelischen Religionsunterricht versucht, diese Aufgabe ernst zu nehmen, aber nicht zusätzlichen Druck zu erzeugen, der dem Vernehmen nach in anderen Fächern schon sehr stark war.
Meine Frau und ich haben Unterrichtsmaterialien ausgesandt, mit Arbeitsvorlagen für die Unterstufe und Impulsen für die Oberstufe – mit der Aufgabe, sich selbständig darüber Gedanken zu machen.

Einige von vielen Antworten:

Kommentar – Religion Evangelisch
Es ist wichtig in solch beschwerlichen Zeiten nicht den Glauben zu verlieren. Den Glauben an etwas Höheres, der Glauben an ein Ende der Krise, der Glauben an ein Leben danach. Wenn wir es schaffen, zusammen zu glauben, können wir nach einer Krise gestärkt ins Leben schreiten. Wer eine Krise durchlebt, weiß erst die Welt in ihrer normalen Form zu schätzen. Somit ist es auch wichtig, nicht die Nerven zu verlieren und Hoffnung zu bewahren. Um seinen Geist zu stärken, kann hierfür ein Gebet helfen. Die Kirchen sind vielleicht zu, doch keiner hält euch ab, den Kontakt zu Gott zu suchen. Gerade jetzt, in schweren Zeiten, kann man bei ihm Hilfe suchen. Gerade jetzt ist es wichtig seine Hoffnung und seinen Glauben zu bewahren um nach der Krise wieder gestärkt aufstehen zu können. (8.Klasse, Maturant)

Ich finde es gut, dass auch die Kirche digital vorhanden ist und man sich auch im Netz an einem Gottesdienst beteiligen kann. Die Aussage „Alle sind auf Abstand – und doch so nah wie lange nicht“ trifft also auf die jetzige Zeit zu. Auch wenn man in der Kirche nicht zusammenkommt, kann man sich immer noch im Netz untereinander treffen. Es ist also so, dass es in so einer schwierigen Zeit, wie gerade, immer noch möglich den Alltag zu leben und auch die Gewohnheiten, wie beten oder den Gottesdienst zu besuchen, auszuüben. Auch, dass die Glocken um 18:15 Uhr für 5 Minuten läuten ist gut, da es uns erinnert, dass Gott jederzeit bei uns ist.
Ich finde das Lied „Daheim – das ist überall“ im Anhang ziemlich gut, daher stimme ich zu, dass es eine Weltpremiere ist. Ich habe es mir ein paar Mal angehört und finde den Text ziemlich gut. (7.Klasse)

Sehr geehrter Herr Professor, 
ich finde es sehr schön, dass sie den Menschen in dieser Krisenzeit trotz Quarantäne und natürlich ohne Kirchenbesuche die Möglichkeit geben, "die Kirche zu besuchen" oder eher die Kirche zu sich nachhause zu holen. Gerade jetzt ist der Glaube etwas, an dem sich viele festhalten und Kraft daran finden. Auch die online Gottesdienste tragen stark dazu bei, dass Menschen nicht auf ihre Kirchenbesuche verzichten müssen. 
Die Gebete und Losungen in den Impulsen sind alle sehr aufbauend und versichern einem, dass Gott immer an unserer Seite ist und uns nicht alleine lässt. Das den Menschen klar zu machen, ist glaube ich derzeit sehr wichtig. 
Das Läuten der Glocken ist auch ein starkes Symbol der Gemeinschaft. Auch wenn es nicht jeder sehen kann, hört man es doch. Das verbindet die Menschen und erinnert sie an die Kirche. Ich denke das Läuten löst bei vielen auch ein Gefühl von Freude aus, wenn sie hören, dass die Kirche noch für sie da ist. (7.Klasse)

Religion.

Wer ist eigentlich Jesus. Jesus ist der Sohn Gottes.
An welchen Orten war Jesus: Israel, Jerusalem
Welchen Menschen ist Jesus begegnet: Maria und den heiligen drei Königen.
Wie hat Jesus das Leben der Menschen verändert: Er hat Frieden auf die Welt gebracht.

Ostern: Jesus ist nach seiner Kreuzigung auferstanden.
Pfingsten bedeutet „der fünfzigste Tag“ und wird am 50. Tag nach Ostern gefeiert, an dem das Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird.
Himmelfahrt wird die Rückkehr Jesus Christus zu seinem Vater in den Himmel gefeiert.
ZU ALLEN BUCHSTABEN EIN WORT ZU JESUS… (1.Klasse Gymnasium)


2. Klasse AHS

Ja, ich habe die Impulse gelesen und finde, dass die Idee mit dem Läuten am Abend zum gemeinsamen Gebet eine tolle Idee ist. Ich bedauere sehr, nicht in Eisenstadt zu leben, doch manchmal, wenn ich die Zeit nicht vergesse, versuche ich an der gegebenen Zeit für mich selbst mitzumachen. Auch die Texte, die beigefügt ware,n fand ich sehr schön und vor allem hat mir ,, Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen'' sehr schön. Und der Text, den Solweig Rampler dazu geschrieben hat, hat mich sehr inspiriert und ich bewundere ihren Text. Aber auch das Bild, welches dazugefügt ist, finde ich sehr schön und auch sehr passend. Nicht nur für das Thema, sondern auch für die jetzige Zeit.
Ich finde, die Blüten, die jedes Jahr aufs Neue zum Blühen beginnen, verkörpern die heutige Hoffnung, dass der Corona-Virus wieder verschwindet und die Menschen bald wieder ihren normalen Alltag aufnehmen können. Denn wo ein Anfang ist, ist auch ein Ende. Und so wie der Corona-Virus aufgetaucht ist, so wird er auch wieder verschwinden. Vielleicht früher, oder vielleicht müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Doch die Zeit, die wir jetzt zuhause verbringen, manche sind froh darüber, manche nicht, wird sich lohnen. (4.Klasse AHS)

Leuchtturm
Bild: Zeitblick - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das tägliche Läuten der Glocken der Evangelischen Auferstehungskirche in Eisenstadt um 18.15 Uhr hat eine besondere Bedeutung. 
Jeden Tag laden die Glocken fünf Minuten lang zum gemeinsamen Gebet ein. 
Sieben Tage in der Woche werden Menschen damit verbunden, obwohl sie räumlich getrennt sind. 
In dieser schwierigen Phase bringt es uns zusammen, obwohl wir uns nicht sehen. 
(Wer weiß, wo dieser Leuchtturm steht?)
Wir sind im Herzen und im Geiste verbunden, obwohl wir uns nicht die Hand reichen können. 
Dies ist nur ein simpler Weg, den Menschen Hoffnung zu geben und die Gemeinschaft zu stärken. 
Hoffentlich kehren wir gemeinsam stärker verbunden, als zuvor gesund aus dieser Krise wieder zurück. (8.Klasse, Maturant)


Wir sind zwar räumlich voneinander getrennt und können keinen gemeinsamen Gottesdienst feiern, weil diese entfallen müssen, jedoch ist dies heutzutage ein viel kleineres Problem als noch vor 20 Jahren. Im Jahre 2020 ist es trotzdem möglich einen Gottesdienst zu besuchen, auch wenn dies von daheim geschieht.
Durch das Fernsehen können wir unser Wohnzimmer in eine Kirche umwandeln. Auf Sendern wie zdf oder BibelTV laufen oft Gottesdienste, an denen man problemlos mitmachen kann. Durch das Internet gibt es sogar noch mehr Möglichkeiten und eine weite Reihe an Auswahl.
Nun hat man die Chance, andere Gottesdienste zu erleben, als die in seiner Heimat. Besonders jetzt in der Osterzeit, einer der wichtigsten Zeiten des Jahres für uns Christen, ist es wichtig, trotzdem verbunden zu sein.
Viele Menschen werden sich in der jetzigen Situation einsam fühlen, da sie von Familie, Freunden und Glaubensbrüdern und -schwestern getrennt sind. Deshalb sind diese Onlineübertragungen der Gottesdienste und auch die Geistlichen Impulse sehr wichtig.
Besonders ältere Menschen, die noch gefährdeter sind als wir Schüler, werden sich über diesen Service freuen und ihn sicherlich nutzen.
Siegfried Fietz' Spuren im Sand könnte auch bei so manch besorgten Menschen helfen. Einerseits beruhigt er mit seiner sanften Stimme, andererseits passt der Text gerade zu dieser Krisensituation und gibt Hoffnung. 
"Da antwortete er: ,,Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Sehr schön, passend und besonders aufmunternd und kraftgebend. (8.Klasse, Maturant)

CD Cover Spuren im Sand

So grüßen wir Sie herzlich, in räumlichen Abstand, aber im Glauben und im Gebet verbunden und freuen uns, wenn Sie Ihre Gedanken, Gebete und Wünsche an uns senden, damit wir sie mit anderen teilen können.

Pfr. Herbert Rampler
0699/188 77 131
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„Je tiefer und stärker wir verbunden sind, umso weniger kann Distanz uns auseinanderbringen.“

                                                                                                                      unendlich geliebt.de

Glockengeläut Ostersonntag: